Labor für Bauphysik

Das Fach „Bauphysik“ ist in den 60-er Jahren des letzten Jahrhundert als eigenständiges Fach entstanden und wurde vorher von wenigen Forschungsinstituten als „Technische Physik des Hochbaus“ bezeichnet, wodurch der Begriff „Physik“ in die heutige Bezeichnung kam, weil man keinen treffenderen Begriff fand, die behandelten Themen übergreifend zu benennen.


Die Bauphysik behandelt heute Themen des Hochbaues, die sich nicht mit der Baustatik befassen und klassisch die Themen Wärmeschutz, Feuchteschutz und Schallschutz behandelt. Die Bauphysik ist ein bauthematisch übergreifendes Fachgebiet, das auch andere Gebiete der Beleuchtungs- und Heizungs-/Klimatechnik berührt.


Insbesondere nach dem Jahr der 1. Energiepreiskrise 1973 (das Jahr der ersten Auto freien Sonntage) nahm die Bedeutung der thermischen Bauphysik enorm zu, weil man erkannt hat, dass nur mit Hilfe der Energieeinsparung im Hochbau man unabhängiger von fossilen Energieimporten werden kann.


In den 80-er Jahren kam durch die erstmalige Veröffentlichung der Thematik des „Treibhauseffekts“ durch den „Club of Rome“ und des „Tschernobylunfalls“ der Umweltschutz in den Vordergrund der Argumentation des Energiesparens.


Seither hat die Bauphysik einen festen Platz an Universitäten und Hochschulen, um jungen Leuten das Wissen zu vermitteln, Gebäude zu planen, die im Einklang einer zufriedenstellender Nutzung und der Umwelt sind.


Derzeit wird angeboten:

  • Computersimulationen für bauphysikalische Probleme
  • Energetische Planungssoftware für Hochbauten
  • Energieberatung für Gebäude
  • Planungshilfe für Niedrigenergiehäuser
  • Luftdichtigkeitsprüfungen an Einfamilienhäusern
  • Untersuchungen von Gebäuden mit Wärmebildkamera
  • Schulungsseminare für energiesparendes und umweltschonendes Bauen